Iberosattel

Mittwoch, 3. Juli 2013 0:23

Gehören Sie zu den Reitern, die mehr wollen? Für sich und Ihr Pferd? Iberosattel mit Sitz in Bayern  bietet Ihnen genau das: mehr Komfort für Pferd und Reiter.  Premiumhändler in ganz Deutschland bieten ein flächendeckendes Servicenetz. Im Ibero-Team arbeiten Sattler, Ausbilder und Züchter.

Aber vor allem: Reiterinnen und Reiter mit Herz und Seele – die ihre Ideen und Erfahrungen einbringen. Das Ergebnis: Feinheit im Viereck, entspanntes Sitzen auf langen Ritten und weniger Druck für empfindliche Pferderücken. Ibersattel bietet für jeden Reiter eine individuelle passende Lösung.

Vom klassischen Dressursattel über den Spezialisten für Gangpferde bis zum Allrounder für Dressur und Freizeit: Iberosattel hat Antworten für jeden Reiter und jedes Pferd. Egal welcher Rasse, egal ob Vollblüter oder Kaltblüter.
Warum? Weil unsere Sättel individuell eingestellt und angepasst werden können – immer wieder aufs Neue.

Was ist das Besondere an einem Iberosattel? Zum Beispiel die breite Auflageflächen,  das geringes Gewicht,  die Wirbelsäulenfreiheit und die hervorragende Verarbeitung. Feinstes Leder und eine individuelle Lösungen für Pferd und Reiter welche eine Harmonie zwischen Reiter und Pferd schaffen.

Diese Sättel sind keine Sättel von der Stange, sondern Maßkonfektion.
Das heißt, sie werden aus verschiedenen vorgefertigten Komponenten wie Sitz, Pausche, Lederarten etc.  individuell für Sie und Ihr Pferd zusammengestellt. Diese Fertigungsweise erlaubt ein hohes Maß an
Flexibilität, eine perfekte Anpassung und die Möglichkeit, Ihrem Sattel einen ganz persönlichen “Flair” zu verleihen.

Möchten Sie mehr erfahren? Wir informieren Sie gerne persönlich. Unser Team freut sich auf Ihre Fragen und Wünsche!
Iberosattel will allen Freunden der klassischen Reitkunst die Gelegenheit geben, eine Comfort für Pferd und Reiter zu schaffen.dressage_andaluz_650

Thema: Allgemein

Süsswaren Grosshandel Bochum

Mittwoch, 3. Juli 2013 0:09

Als ich vor kurzer Zeit beim Reiten mit meiner Tochter auf  unseren Vollblütern war hatten wir richtigen Heißhunger auf Süsswaren bekommen. Also fix zum Apple iPhone gegriffen und ab ins Internet. Süsswaren Grosshandel Bochum war das Stichwort.

Süßwaren Großhandel Bochum mit dem Onlineshop Sweetsbusiness.de bietet eine große Auswahl an Süßwaren. Nachgeschaut und festgestellt es stimmt! Kurz zur Kreditkarte gegriffen und bestellt zu günstigen Konditionen & bei unserem Bestellwert sogar Portofrei.

Der Großhandel in Bochum. Bestellen Sie bequem ihre Süßwaren Online beim Süßwaren Großhandel Bochum. Der Online-Shop ist rund um die Uhr erreichbar! Leckere Süßwaren von Haribo, Red Band & Katjes. Beim Süßwaren Großhandel in Bochum können Sie einfach ihre Weingummi, Fruchtgummis, Lakritz oder Schokoriegel kaufen.

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Suesswaren Grosshandel Bochum Sweetsbusiness

Thema: Allgemein

Maya ein Traum von Pferd

Dienstag, 22. Februar 2011 8:30

Mein Papa hatte mir gesagt, dass er mir endlich einen großen Traum erfüllen wollte und mir ein eigenes Pferd kauft.
Mein Traum – ein eigenes Pferd war da natürlich ein Herzenswunsch. Erst fuhren wir zu einem Pferdehändler, auf dessen Hof uns eine Frau einen kleinen Hengst zeigte, ich ritt ihn, und er war auch total lieb, aber ich hatte irgendwie das Gefühl, dass er und ich nicht füreinander bestimmt waren, und so suchten wir weiter nach einem passenden Pferd. Nach vielen Rückschlägen und gefühten tausend Pferden hatte ich die Hoffnung schon fast aufgegeben…
Dann sah ich eine große hübsche Fuchsstute Maya, welche friedlich auf der Koppel stand und graste. Der Besitzer erzählte uns, dass es Maya gut haben sollte, und das konnte ich bei einem so hübschen Pferd verstehen. Sie blickte mich mit ihren großen, schönen braunen Augen an, und ich hatte das Gefühl, dass mich und Maya irgendetwas verband. Der Funken war übergesprungen und ich hatte mich sofort verliebt.
Meine Eltern und die Besitzer von Maya waren einverstanden, und Maya wurde gekauft.
Der Ex Besitzer war auch noch einmal Maya besuchen, und war froh, das es Maya jetzt so gut ging. Übrigens habe ich Maya heute schon 10 Jahre!
Ich würde mir auch jederzeit auf die gleiche Art und Weise ein Pferd kaufen. Es ist eben manchmal doch eine Bauchentscheidung.

Thema: Allgemein

Startrekk Dressur

Freitag, 20. August 2010 21:37

Startrekk Dressur

Startrekk Dressur

Der Startrekk Dressur wurde speziell für die englische Reitweise entwickelt. Der moderat tiefe Sitz setzt Sie nahe ans Pferd und lässt Ihnen genug Bewegungsfreiheit, um den Bewegungen Ihres Pferdes folgen zu können. Die festen Kniepauschen wurden optimal in Relation zur Sitzgröße befestigt, um genug Halt zu bieten. Durch das Monoblatt haben Sie besonders viel Kontakt zum Pferd und so die Möglichkeit, Schenkelhilfen genau zu portionieren. Der Sitz ist weich gepolstert. Dieser Sattel verfügt über Sturzfedern und ist somit für Turniere zugelassen. Der Dressur wird mit einem handelsüblichen Kurzgurt befestigt. Die eingefügten Kunststoffstabilisatoren (Fishlies) können selber entnommen werden. Hierdurch kann der Reiter die Festigkeit des Sattels bestimmen und diese an sein Gewicht und an die Anatomie des Pferdes besser anpassen. Der Sattel besteht aus hochwertigem Glattleder, somit besteht optisch und funktional kein Unterschied zu einem Baumsattel. Die wollgefüllten Kissen wurden nochmals optimiert und sind vorne und hinten fest am Sattel vernäht. Diese französische Variante wird inzwischen immer mehr von namhaften Sattelherstellern genutzt um die Anpassbarkeit an das Pferd zu gewährleisten.

Gefällt Ihne dieser baumlose Startrekk Dressur Sattel dann schauen Sie sich das Anbebot bei Reitsport Schulte dazu an. Startrekk Dressur günstig kaufen.

Thema: Startrekk Dressur

Startrekk Sattel

Mittwoch, 18. August 2010 15:56

Die neue Generation des Startrekk Sattels – Startrekk Commander baumloser Westernsattel

Startrekk Commander baumloser Westernsattel

Der Aufbau ist altbewährt, Leder mit Airexfüllung verstärkt – flexibel aber dennoch formstabil! Auf die austauschbare Fork wollten wir auch bei diesem Modell nicht verzichten, die es ermöglicht, den Sattel für alle Pferdearten passend zu machen. Die Forken sind in 4 Kammerweiten erhältlich. Die Klettkissen, welche hauptsächlich für die Wirbelsäulenfreiheit verantwortlich sind, ermöglichen eine optimale Feineinstellung auf den jeweiligen Pferderücken. Die Sitzfläche ist sehr weich und angenehm gepolstert, somit auch bei längeren Ritten für jedes Gesäß eine Wohltat. Durch den fehlenden Baum ist der komplette Sattel lange nicht so schwer, wie man es von einem Westernsattel gewöhnt ist. Warum sollte man seinem Pferd auch mehr Gewicht als nötig zumuten?
Selbstverständlich ist dieser Baumlose für Turniere zugelassen. Der Startrekk Commander besticht durch seine exzellente Westernsatteloptik. Der Sattel ist mit einer Cheyenne -Roll ausgestattet. Die breiteren Fender sind nicht nur optisch einem Baumsattel gleichgesetzt, sie schützen auch mehr vor Pferdeschweiß, der sich nun nicht mehr an den Hosen festsetzen kann. Cut Out mit Silverplate an der hinteren Gurtung (back rigging), das ist stabil und formschön.
Das rohhautummantelte Horn mit eingelassenem Silvercup (wahlweise auch mit messingfarbenem Concha passend zu messingfarbenen Beschlägen) bringen den Sattel auf das absolute High Level. Das “Basket” – Bordertooling” ist auf dem Front Jockey, dem Back Jockey, dem Back Skirt, den Fendern und der Fork angebracht. Startrekk Sattel günstig kaufen.
Der Sattel wird incl. 1 Satz Klettkissen ausgeliefert.

Startrekk Sattel beim Fachhändler online im Reitsport-Onlineshop kaufen.

Thema: Startrekk Sattel, Startrekk Sattel

Reitmode günstig kaufen

Mittwoch, 18. August 2010 15:24

Reitmode Online-Shop – Reitmode günstig kaufen – Reitmoden online günstig

Reitmoden

Neben Sättel ist die Reitmode natürlich auch ein großes Thema im Reitsport. Reitsport Schulte bietet Ihnen günstige Reitmode online zu kaufen.
Reitmoden Online-Shop bietet reichlich schicke & trendige figurbetonte Reitmode für Ihren Alltag an. Einkaufen Sie bequem von Zuhause aus Reitmoden welche Ihnen nicht nur optisch gefallen sondern auch einen guten Tragekomfort bieten. Schicke dezente oder flippige Reitmoden Marken finden Sie im Reitmoden Sortiment von Reitsport Schulte.
Reitmode – Qualitative sportliche Reitmode auch für Ihre Freizeit! Wir als Fachhandel für Reitsportartikel bieten Ihnen exklusive Reitmoden welche Sie nicht nur im Jahre 2010 tragen können. Exklusive Reitmode 2010 also Kollektionsware von bekannten Reitmodefirmen finden Sie ebenfalls in unserem Sortiment.

Reitmode Online-Shop – Reitmode günstig kaufen – Reitmoden online günstig

Reitmode

Unsere Reitmode ist nicht nur schön aus sondern auch günstig! Tragen Sie Ihre Reitmode auch in der Freizeit und bestellen ab 75 € portofrei innerhalb Deutschlands. Zahlen Sie bei uns bequem mit Kreditkarte, Sofortüberweisung, Vorkasse oder Paypal. DHL liefert schnell Ihre Bestellung nach Hause. Bekannte Reitmode Marken wie Pikeur, Cavallo & Kentucky stehen für Trends & Exklusivität beim Thema Reitmode. Wir bieten Ihnen eine Vielfalt von schöner trendiger & funktioneller Reitmode! Exklusive Reitmode ist Ihr Ziel bei uns im Reitmoden Shop werden sie sicher fündig. Schöne Reitmode muss nicht teuer sein! Reitsport Schulte Ihr Partner rund ums Thema Pferd & Reiter mit Sitz bei Biberach an der Riss. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung oder Ihren persönlichen Besuch.

Thema: Reitmode

Süsswaren Grosshandel Bochum

Mittwoch, 11. August 2010 17:32

Süßwaren Großhandel Bochum

Süßwaren Großhandel Bochum

Als ich vor kurzer Zeit beim Reiten mit meiner Tochter auf  unseren Vollblütern war hatten wir richtigen Heißhunger auf Süsswaren bekommen. Also fix zum Apple iPhone gegriffen und ab ins Internet. Süsswaren Grosshandel Bochum war das Stichwort.

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Thema: Süßwaren Großhandel Bochum

Camargue- Gefühl

Mittwoch, 7. Juli 2010 2:38

Wir fahren nach diesem Zwischenfall ins Reservat hinein, der Weg wird zu einer Piste, einer durch den trockenen Schlick gelegten Spur, die Bäume bleiben zurück, der Blick weitet sich nun, verliert sich, unbefriedigt und ohne eine Form zu gewinnen, in einer absoluten Ebene, fern glänzende Striche zeigen Lagunen an, das Camargue-Gefühl wäre trüb, wenn nicht über der Landschaft wie über der weiland Lüneburger Heide ein violetter Schimmer läge, freilich nicht Erica, sondern Statice, die in dieser schon etwas entsalzten Gegend das Aussehen der Steppe ebenso bestimmt wie in den meernäheren und tieferen Strichen der Glasschmalz, Salicornia. Dieses Violett ist stark, weil es die ungestalte, die schwermütig zwischen gleißende Sonne und glitzerndes, leckendes Brackwasser gestellte Camargue ins Geistige hebt, sie gleichsam stabiliert, ihr so etwas wie Seinsfreude gibt — ohne Statice entbehrte der Schlick, ob er nun trocken in Rauten aufspringt oder sich mit Salicornia bedeckt, eines festen Wesens, ohne Statice wäre die Camargue nur zeitweilig und ohne Gewähr freigegebener Lagunengrund. Statice verleiht auch den Wanderern eine Sicherheit, die die Salicornia-Regionen nicht mehr geben können. Der Leser möge mir so viel Botanik nicht übelnehmen! Wer Pflanzen nicht kennt und nennen kann, bleibt vor der Natur in der Gefühlsschwelgerei, dringt nicht über ungenauen und redseligen Lyrismus zur Mühe und zum Glück vor, die Landschaft zu denken. Zahllos die Besucher und Beschreiber der Camargue, die die Statice mit der Heide verwechseln und die Salzsteppe so idyllisieren und komtinentalisieren.

Thema: Camargue

Kleine Welt

Mittwoch, 7. Juli 2010 2:33

Das war nun Arles : Sonnengeflimmer in den Kronen der Platanen, weiße Kringel und Flekken auf ihren glatten Stämmen und hell-dunkles Muster von Licht und Schatten auf dem Asphalt der Straße. Kleine rote Stühlchen und roter Wein in gläserner Kanne — ein großer Hund, der bettelnd seine Schnauze auf den Tisch legt, und überall ringsum die Katzen, schläfrig und aufmerksam. über den silbergrauen Platz vor St. Trophimes ehrwürdiger Fassade trippelt ein bunter Zug kleiner Waisenmädchen, schwatzend und zwitschernd wie ein Schwarm Vögel, und zwei Schwestern eilen hin und her, diese Prozession blonder und dunkler Köpfchen, rosafarbener, blauer und weißer Kleidchen sicher zu geleiten. Ihre Hände sind schützend erhoben, und die großen weißen Hauben umschweben sie wie ausgebreitete Flügel. St. Trophime ist alt und grau und kühl, vor dem Bild der Hl. Drei Könige produziert sich ein kleiner Junge vor den Fremden, klettert über Bänke, geht durch verbotene Türen, und seine Augen funkeln: dies ist seine Kirche, seine heimatliche Kirche, und nur den Fremden bleiben die Türen verboten! In dem Kreuzgang, dessen Schönheit den Unvorbereiteten erschüttert, singt in goldenem Käfig ein Vogel, und seine zitronengelben Federchen leuchten hell vor dem dunklen Stein. Zwischen römischen Gräbern spielen Kinder, Männer fesselt eine Partie Petanque, auf der Rhöne schwimmen bunte Schiffe, in engen Gassen flattert Wäsche, tanzen kleine Mädchen, singen Frauen — und hinter einem mächtigen alten Tor fanden wir dann sie, die uns vom ersten Blick an bezauberte: die bunte, vielfältige, zärtliche Welt der Krippen.
Sie standen dort zwischen Perücken und Trachten, zwischen Möbeln und altersgrauem Hausrat, zwischen all den ehrwürdigen, leicht nach Staub und Kampfer riechenden Dingen, die man in einem Heimatmuseum zusammenträgt — und sie leuchteten und glänzten, sie waren jung und bunt und fröhlich, ihre Blumen blühten, ihre Früchte reiften rot und prall, und ihre Vögel sangen wie vor mehr als 200 Jahren zum höheren Lobe Gottes,
der Jungfrau Maria und aller lieben Heiligen. Wir hockten uns nieder, um besser sehen zu können, und starrten durch die Scheiben, wie Kinder vor Weihnachten durch Schaufensterscheiben starren. Im geheimsten Winkel unseres Herzens aber warteten wir darauf, daß all diese Lieblichkeit lebendig würde.
Wir wußten nichts über die Krippen, wir hatten nichts darüber gehört, nichts gelesen, wir hockten nur dort und staunten und schauten. Es waren nicht alles Krippen in unserem Sinn, nicht immer fanden wir das Jesuskind, wir wußten auch nicht, wer die heiligen Damen waren, die da — selbst im Tode noch anmutig — zwischen Gräsern und Blumen lagen, wir verstanden nicht die Symbolik, kannten nicht die Legenden, die hier in gesponnenem Glas, buntem Papier, einem Flitterchen Gold, Seide, Wachs, Perlen, ja in Steinchen, Muscheln, Schneckenhäusern und allen Farben des Regenbogens zum Leben erweckt waren. Aber unsere Blicke wanderten beglückt über kleine Berge, Brücken, Treppen hinauf und hinab, in das sanfte Dunkel kleiner Höhlen, in denen neue Blumen blühten, neue Bäumchen wuchsen, Vögel und Hasen sich verbargen und winzige Gestalten in kindlich-steifer Grazie standen. Aus einem Häuschen trugen Männer einen Sarg hinaus in eine Welt, die voll war vom Frieden des Paradieses. Bäumchen stand neben Bäumchen, rote und goldene Früchte hingen zwischen den zierlichen Blättern, Sträucher blühten, und wo noch ein Fleckchen frei war, leuchteten Blumen, schimmerten Perlen und weiße Muscheln. Lämmer, Hirsche, Hunde und Häschen mit gespitzten Ohren schauten zwischen Rosen, Nelken und Lilien hervor, Englein schwebten überall, und die Madonna mit dem Kind lebte einträchtig zusammen mit Tieren und Pflanzen, dem kleinen Jäger mit dem Dreispitz und der Schäferin mit dem Früchtekorb auf dem koketten Köpfchen. Es war eine Welt voller Liebreiz, geschaffen, auf daß die Seelen von Kindern und Dichtern darin spazierengehen — geschaffen aus der einfachen Seele eines Volkes, das „lieben will und glauben”

Thema: Kleine Welt voller Liebreiz

Carmargue – Wassergetiere und Vögel

Mittwoch, 7. Juli 2010 2:25

Auch das andere Wassergetier, vor allem die Reiher, kam uns scheu vor, weit scheuer als die Wattvögel unserer Nordseeküste, die Flamingos aber, mehrere Tausend, genug, eine zarte, pastellene Fleischfarbe über die Erde zu ziehen, waren verschwunden. Und dabei sind sie eine Kuriosität, derengleichen es weder im Mittelmeer noch im Orient noch in den Schotts Nordafrikas gibt — man muß, wenn man den nächsten Massenstandort aufsuchen will, sich bis an die Kaspische See begeben.
Wir nahmen in Hugos Auto den Weg nach Salin-deGiraud. Rechts jenseits eines Grabens ein nie gesehenes Feld, frischgrüne, fußhohe, im Wasser stehende Halme, dicke, fruchtstrotzende Ähren, Reis, der wie kein anderes Getreide den Eindruck üppigen Spendens macht. Dem Reis als dem Erdroßler der wilden Camargue gilt der Haß des Reservat-Leiters, des Professors Tallon, der uns mit manchen Ratschlägen auf die Fahrt geschickt hatte, eines leidenschaftlichen Botanikers, der, wie es schien, von allen Vernichtungen des zweiten Weltkrieges die der Berliner Hieracium-Sammlung am meistenbedauerte — das Habichtskraut ist die in ihrer Artengliederung schwierigste Gattung unserer Breiten, das große systematische Problem der Botanik, und es sieht so aus, als sei mit dem Untergang des Berliner Herbars jede Chance geschwunden, diesen Wirrwarr zu ordnen. Ich konnte mit dem Professor fühlen — habe ich doch auch einst mit der Verblendung des Anfängers mich am Habichtskraut versucht und dieses hybride Unternehmen erst aufgegeben, als ich entdeckte, daß fast keine Pflanze der andern glich, jede also als eigene Art geführt werden mußte.
Eine Siedlung, Baumkulissen, dann auf der rechten Seite der Spiegel des Atang Vaccars, der größten Camargue-Lagune, und am Ufer einige kniehohe, sparrige, violett blühende Pflanzen, in denen ich Statice zu erkennen glaubte — ich empfand den köstlichen Schlag, das botanische Fest, wenn man im Neuen das Alte, im Unbekannten das Vertraute entdeckt. Mit dem Wiederstoß, einem artenreichenGrasnelkengewächs, das sich erst unter dem Himmel der Kanaren wohlig in den Reichtum seiner Anlagen hineinreckt, hatte ich in den Gärten Teneriffas Freundschaft geschlossen, und nun sah ich ihn hier, ich sah einen etwas abgestiegenen Verwandten, aber immerhin noch jemand, den man als Verwandten anerkennen konnte. Ich ließ halten und eilte auf das Sträuchlein zu, wurde aber von hinten angerufen: ein zufällig vorbeiradelnder Wärter rief mir zu, das Land sei Privatbesitz. Wir waren noch außerhalb des Naturschutzgebietes, und nun sah ich auch ein Schild, das verbot, das Grundstück zu betreten. In dieser ungeheuren Einöde durfte man sich also weniger bewegen als in einem Großstadtpark — aber ich hatte die Intensität des französischen Besitzgefühles schon an der Riviera kennengelernt, wo man über Meilen hinweg vom Strand abgeschnitten wird, wo Vorgebirge und Buchten privatisiert sind, und wo man mitten in der Macchia auf Schilder trifft: „Passage interdit. Chien mechant.”

Thema: Camargue