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Beiträge vom Mai, 2010

Provenzalische Camargue

Das Provenzalische ragt als fremde, unverstandene Ruine in die eigene Landschaft hinein, Aix hat nichts mit Nizza, Arles nichts mit Marseille zu tun, wobei ich Marseille und Nizza als die beiden Vororte der modernen, der entprovenzalisierten Provence nehme. Als Ruinen- ist die Provence auch ein Reiseland — wir reisen nicht nur ins Ferne des Raumes, sondern auch in das der Zeit.
In der Antike und im Mittelalter war die heute menschenleere, nur von einzelnen Gardians durchschweifte Camargue besiedelt, damals trug sie Wälder — und Wälder sind nun einmal für den waldhassenden Mittelmeer-Menschen nichts anderes als eine Gelegenheit abzuholzen. Die Entwaldung hat die Salzsteppe geschaffen — und dann freilich auch die Eindeichung der Rhöne-Arme, die den Zustrom süßen Wassers herabsetzte, die Lagunen brackig werden und die Wiederstoß- und Glasschmalz-Wildnisse, Staticeten und Salicornieten, entstehen ließ. Diese besondere Öde ist vom Menschen geschaffen worden, er entdämmte sie, machte sie frei, indem er den Fluß eindämmte, deshalb die Ruinenqualität, die die Camargue mit der Macchia, dieser geringen Nachfolgeformation eines unvernünftig niedergeschlagenen Waldes, teilt. Die Camargue ist am Mittelmeer einzigartig, weder im Po- noch im Nildelta hat sich, obwohl es dort an Lagunen nicht mangelt, eine Steppe ähnlicher Ausdehnung und Einsamkeit bilden können.
Ich war mit meinem an seinem Namen leidenden Freund Hugo in der Camargue unterwegs und muß gestehen, daß wir von den drei Sehenswürdigkeiten, von Pferden, Stieren und Flamingos, nur eine antrafen, ein Dutzend friedlich glotzender schwarzer Rinder, die sich an der Straße von Saintes-Maries nach Arles aufgebaut hatten. Den Vergleich mit ostafrikanischen Büffeln hielten sie bei weitem nichtaus, man mußte die Phantasie anstrengen, wenn man ihnen Wildheit ansehen wollte, und Hugo erwog die Möglichkeit, daß das „Syndicat d’Initiative” von Arles, da an diesem Tage mehrere Autos die Pisten befuhren, die sonst eingestallten Tiere für uns freigelassen habe. Hugo war so unklug gewesen, einige über die Camargue handelnde Bücher zu lesen, und fiel den Tag über von einer Enttäuschung in die andere — am Abend befürchtete er, nicht in der „richtigen”, sondern in einer zahmeren Camargue gewesen zu sein. Auch einige weiße Pferde bemerkten wir, doch trugen sie Reiter und konnten darumnicht dienen, uns die Idee des Wildpferdes anschaulich zu machen. Unbestreitbar wild sind allein die Mücken, die in solchen Schwärmen den Wanderer umsirren und anfallen, daß er sich schmerzlich an Berichte aus der sibirischen Tundra erinnert fühlt. Unter allen Tieren haben bisher die Insekten dem unterwerfenden und ausrottenden Menschen am besten widerstanden — man darf gespannt sein, wie zuletzt der Kampf zwischen den immer neuen Insektiziden und den immer neu sich bildenden resistenten Stämmen ausgeht. So ist auch hier in der Camargue zuletzt die Mücke übriggeblieben. Aber es gibt Schmiermittel, die diese Blutsauger abhalten. Und als während unseres Fußmarsches der „Nopik”-Überzug zerschliß, hatte ich das Glück, daß Hugos Blut sich als ungemeine Mücken-Attraktion erwies. Die Moskitos schwankten keinen Augenblick, wen von uns beiden sie anfallen sollten — auf mir nahm nur Platz, wer bei Hugo kein Stück freie Haut gewinnen konnte. Außerdem genoß ich das Vergnügen, Hugo stundenlang zu ohrfeigen, ihm vor allem vor seine edel geformte Stirn zu schlagen und dafür noch seinen Dank zu empfangen.

Thema: Camargue

Araber Fohlen

Araber Pferde

Araber Fohlen

Thema: Arabien- Araberpferde

Camargue Pferde

Camargue Pferde sind meist Schimmel wie dieses Bild zeigt.

camargue pferde

Camargue Pferde im strahlend blauen Wasser der Camargue

Thema: Camargue

Die Camargue

Die Camargue, Delta der Rhöne, als „große” Camargue eingefaßt vom großen und kleinen Mündungsarm des Stromes, als „kleine” Camargue sich jenseits dieses westlich bei Aigues-Mortes erstreckend, Brackwasser-Lagune, freier oder mit dürftig-struppigen Pflanzen besetzter Schlick, grünlich-graue oder violette Steppenwüste, die sich langsam und zäh ins Mittelmeer hinausschiebt und die seit vierhundert Jahren der See ein Dutzend Kilometer abgewonnen hat — diese Camargue gilt als eine der letzten europäischen Elementar-Landschaften, erstaunlich darum, weil sie nicht in eisiger, menschenfeindlicher Höhe, sondern auf und manchmal auch etwas unter dem Normalniveau liegt, weil man sie nicht in schwer zugänglicher Ferne aufsuchen muß, sondern sie am Rande eines abendländischen Kern-Gaues findet, eines reichen, lebensvollen, geistigen Bezirkes, eben der Provence, und vor den Toren der Stadt Arles, die zu den zwölf mythisch stärksten, dichtesten Orten des Abendlandes gehört, einst nach Konstantinopel vor Rom, Trier und Ravenna die zweite Stadt des Imperium Romanum. Jedoch wird der elementare Charakter der Camargue in Frage gestellt, nicht sosehr vom Reisanbau, der zwar Jahr für Jahr von Norden her andrängend die Salzöde einengt, bisher aber noch nicht wesentlich die Weite der nicht unterworfenen Flächen hat versehren können, auch nicht vom Tourismus, obwohl das touristisch in die Zivilisation einbezogene Element kein Element mehr ist, und obwohl in der Tat der des Ursprungs begierige, der nach Unberührtem sich sehnende Europäer von heute in dichten Scharen in die Camargue einbricht. Ein Auto folgt dem anderen, man hat den Eindruck, daß mehr fremde um der Camargue und ihrer Flamingos als um der Architektur willen nach Arles kommen, und in Saintes-Maries-de-la-Mer, das durch Sandstrand und Badebetrieb schwer geschädigt wurde und außerdem noch durch einen Zigeuner-Folklore-Rummel Besucher anzulocken sich müht, kann man sogar Pferde der Camargue-Rasse mieten und, durch Glasschmalzwuchs und Pfützen reitend, sich als verwegener „Gardian”, als ein Cowboy der Camargue, vorkommen.
Gewiß stört der Betrieb, den die Reisebüros um die Camargue machen, und doch braucht man sich nur von den wenigen Pisten einige hundert Meter zu entfernen, wenn man im Wilden ankommen, wenn man sich dem Wilden aussetzen will. Dennoch ist die Camargue, so seltsam es zunächst klingen mag, keine Ur-Landschaft, sondern Werk des Menschen, sie ist nicht Morgenröte, sondernAbenddämmern, nicht Frische, sondern Verfall und damit fügt sie sich durchaus in das mächtige Ruinenwesen der Provence, als dessen Symbole man den Papst-Palast von Avignon, die weißen schweigenden Kalksteintrümmer der verlassenen Hugenottenstadt Les Baux, den Mauerring von Aigues-Mortes oder den römischen Triumphbogen von Orange betrachten kann. Die Provence, ein eigenständiges romanisches Kulturgebiet mit archaisch sonorer Sprache, hoher Dichtung, mächtiger Architektur, im Mittelalter als Arelat ein Teil des Deutschen Reiches, bestimmt, in der lateinischen Welt die geistige Führung zu übernehmen, wurde durch Paris ausgesogen wie auch Burgund oder Lothringen, sie wurde ihrer Besonderheit durch den Zentralismus der Isle-de-France beraubt.

Thema: Camargue

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Stier durchbohrt Kiefer von Star-Torero

Der berühmte spanische Torero Julio Aparicio ist nach einem spektakulären Stier-Angriff in der Arena von Madrid am Kiefer operiert worden & hat aber offenbar gute Genesungschancen. Der 41-Jährige befand sich am Samstag in der Intensivstation des Krankenhauses 12. Oktober in der spanischen Hauptstadt. Bei dem Unglück am Freitag bohrte der Stier sein Horn von unten durch den Kiefer des Toreros.
Besonders schockierend an dem Anblick war, dass das Horn durch den Mund wieder austrat. Es sei ernst gewesen, sagte Julitos Aparicio. Der Vater von Julio Aparicio meinte. “Fast sein ganzer Mund wurde zerstört.” Aparicios Agent äußerte sich skeptisch, ob der Torero die Verletzungen seelisch überhaupt wegstecken kann. “Psychologisch wird das für ihn sehr hart.”

Ausrutscher in Arena

Das Unglück ereignete sich am Freitagabend in der Stierkampf-Arena von Madrid. Nachdem Aparicio ausgerutscht war, konnte er dem auf ihn zurennenden Stier nicht mehr entkommen. Die Attacke war für den Torero lebensgefährlich. Den Chirurgen gelang es indes nach Angaben des Krankenhauses, die betroffenen Gewebe wiederherzustellen. Er wurde von einem Ärzteteam in der Nacht mehrere Stunden lang operiert. Aparicio sei inzwischen wieder bei Bewusstsein und sein Kreislauf sei stabil, sagte ein Krankenhaussprecher.

Vater ebenfalls berühmter Torero

Noch am Abend vor dem Unglück hatte Aparicio im südfranzösischen Nîmes die Zuschauer eines Stierkampfes in seinen Bann geschlagen. Der Vater von Julito Aparicio hatte in den 1950er Jahren als Torero für Furore sorgte.

-> Es verliert nicht immer der Stier “HART ABER WAHR”

Thema: Informationen, Spanien, Stierkampf & Flamenco, Stierkampf

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Thema: Spanien, Stierkampf & Flamenco

Spanien und seine Facetten

Spanien kennt man gemeinhin als das Land des feurigen Flamenco und des mythischen Stierkampfs, als Badedorado und Pilgerland der Kulturtouristen. Im Grunde aber ist es wenig klischeehaft, ist sein Bild vielmehr ein interessantes Mosaik. Als Einstieg der kühlere Norden mit dem eigenwilligen Baskenland, dem bizarren Massiv der Picos de Europa, den Pilgerorten des lakobswegs und seiner Krönung: Santiago de Compostela. Weiter südlich Altkastilien — Land der Burgen und Königsstädte, deren Stern zu leuchten begann, als die christlichen Reiche um die Jahrtausendwende ihre Herrschaft gegen die maurischen Potentaten ausdehnen konnten.
Dann wie die Nabe eines Rads: Madrid. Zentraler kann eine Landeshauptstadt kaum liegen. Madrid, Kulturhauptstadt Europas 1992, ist ein kultureller Superlativ in Neuinszenierung, seit der Demokratisierungsprozeß nach Francos Tod neue künstlerische Kräfte freisetzte, doch auch eine Stadt mit Problemen, wie sie Europa auch andernorts kennt: Arbeitslosigkeit, Drogenkriminalität und drohender Verkehrskollaps. Dann Madrids Umland — Neukastilien, Extremadura, La Mancha— flach, leer, Land der legendären Windmühlen eines Don Quijote, gezeichnet von der Landflucht. Die kulturelle Klammer zu  Andalusien bildet Toledo, dessen vornehmlich jüdische Gelehrte zu Zeiten der arabischen wie christlichen Herrschaft bedeutende Vermittler ganz gegensätzlicher Kulturen waren. Andalusien, an der Schwelle zur islamischen Welt, steht heute im Spannungsfeld zwischen der alten maurischen Kunst, deren Schönheit und Eleganz in Spanien kaum Parallelen kennt, und dem devisenträchtigen Sonnen- und Badekult des 20. Jahrhunderts. Wo anders könnte er mehr Zulauf finden als an der Costa del Sol, die ihren Besuchern in Reichweite eines Tagesausflugs so märchenhafte Sehenswürdigkeiten wie Granadas Alhambra offeriert. Die Levante, Spaniens Küste zwischen Almeria und Valencia, besitzt eine jahrhundertealte Tradition des Handels wie des Bewässerungsfeldbaus, eindrucksvoll dokumentiert in den prächtigen Stadtpalästen der Handelsherren und Grundbesitzer in Städten wie Valencia und Alicante. Schließlich im Nordosten Katalonien, stolz auf seine eigene Sprache und Kultur, seine zauberhaften Strände und herben Berglandschaften der Pyrenäen und auf seine Hauptstadt Barcelona, die agile Hafenstadt, in der zum 500. jahrestag der Endeckung Amerikas 1992 die XXV. Olympische Sommerspiele stattfanden.

Thema: Spanien, Stierkampf & Flamenco

Sättel richtig anpassen

Der ganzheitliche Ansatz -> Man betrachte die bemuskelung Ihres Pferdes.

Eine gute Sattelanpassung erfordert eine ganzheitliche Annäherung. Betrachten Sie das gesamte Pferd, seinen Typ und Körperbau, achten Sie auf die Breite der Brust, die Knochenstärke, den Zustand des Rückens und auf die Bemuskelung. Denken Sie daran, daß Pferde genau wie Menschen während ihrer Lebenszeit ihre Form verändern. Pferde zwischen zehn und vierzehn sind meist breiter als ältere Tiere und brauchen einen anderen Sattel. Das junge, eben angerittene Pferd benötigt einen besonders bequemen Sattel, der Formveränderungen erlaubt.

Der Sattel:

Der Sattel ist der wichtigste und teuerste Ausrüstungsgegenstand, den Sie für Ihr Pferd kaufen Ihr Pferd wird nicht nur zufriedener sein. sondern auch bessere Leistungen zeigen, wenn der Sattel gut paßt, und das Band zwischen Ihnen wird enger werden.

Probleme durch den Sattel:

Ein nicht passender Sattel kann ganz unterschiedliche Probleme verursachen, von kleineren Schwierigkeiten — verkürzte Gänge, Steifheit, weggedrückter Rücken und Widersetzlichkeit — bis hin zu großen wie Bocken, schlechter Laune, Beißen und Steigen. Wenn der Sattel nicht paßt, kann das willigste Pferd nicht sein Bestes geben.
Vergleichen Sie das Unbehagen Ihres Pferdes mit Ihrem eigenen: Wenn es unter einem zu engen oder kleinen Sattel arbeiten muß, ist das so, als trügen Sie eine Jacke, die mehrere Größen zu klein ist, und sollten darin einen Handstand machen. Ist der Sattel dem Pferd zu groß, entspricht das einem Spaziergang in Pantoffeln: für kurze Zeit bequem, aber zunehmend unbequemer, je länger der Spaziergang andauert.

Fazit: Ein passender Sattel ist wie eine passende Jacke

Thema: Sättel anpassen

Ein Wort zum arabischen Pferd

“Als Allah ein göttliches Wesen erschaffen wollte, rief er den Südwind, teilte ihn und formte aus ihm das arabische Pferd.”

Nach einer islamischen Weisheit gibt jemand, der Pferde züchtet, Allah einen Kredit. Das verwundert wenig, da schließlich das Araberpferd den Islam in die Welt trug.

Einer Legende zufolge soll die Araberzucht auf fünf Stuten des Propheten Mohammeds zurückgehen, die ihm einst das Leben retteten, als er in der Wüste angegriffen wurde.

Fazit: Wenn ich Moslem werden würde, hätte ich schon einen Kredit bei Allah.

Thema: Arabien- Araberpferde