Flamenco tanzen in Andalusien -A-

Alpeciras: Bedeutende Hafenstadt (Korkexport und Fährverbindung nach Afrika). Sehenswert ist der lebhafte Fischerhafen. Unweit die Raffinerien San Roque. Almeria. Die Hauptstadt eines maurischen Taifa-Reiches war dank eines geschützten Hafens bedeutender Handelsplatz und Seeräuberstützpunkt. Heute werden von hier aus Eisenerz, Weintrauben und Orangen verschifft. Sehenswert sind das Fischerviertel Chanca, das von der im 8. Jh. errichteten (beim Erdbeben von 1522 stark zerstörten) Festung Alcazaba überragte Maurenviertel Almedina (innerhalb der Zitadellen-Mauer schöner Park und Museum), das verfallene Templerkastell San Christobal und die festungsartige Kathedrale (1543) mit prächtiger Renaissancefassade und schöner Ausstattung. Almunecar: Malerisch gelegenes Seebad inmitten einer fruchtbaren Gartenlandschaft. Reste eines römischen Aquädukts und einer maurischen Burg. Sehenswert auch die Grotte de los Palacios. Andujar Schönes, altes Städtchen (Zentrum der Olivenproduktion) mit den Kirchen San Miguel (Renaissancefassade und kunstvolle Schnitzereien) und Santa Maria (innen u. a. Gemälde von El Greco und Pacheco) sowie Palästen und einem maurischen Schloß. Nahebei die Wallfahrtskirche Virgen de la Cabeza.
Antequera: Industrie- und Landwirtschaftsstadt mit altertümlichem Ortskern, überragt von den Ruinen eines maurischen Kastells. Sehenswert sind der Turm der Kirche San Sebastian (bunte Ziegel), die Renaissancekirche Santa Maria (gotischer Schnitzaltar) und die Barockkirche Santa Maria del Carmen. Nahebei Dolmen der Jungsteinzeit.
Aracena: Romantische Bergstadt mit den Ruinen einer Templerburg und einem ehem. Minarett neben der Kirche. Sehenswert ist die Gruta de las Maravillas unter dem Burgberg. Ausflüge lohnen sich in die Sierra de Aracena mit Korkeichen-u.Kiefernwäldern Arcos de la Frontera: Malerischer Ort, überragt von einer Burg mit Zinnenmauer. Eindrucksvoll die Portalfront der Kirche Sta Maria de la Asunciön in Platereskstil.

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