Flamenco tanzen in tradiotionellen Gebieten Spaniens

Ecija: In der Guadalquivir Ebene gelegene griechische Gründung, berühmt durch die zahlreichen barocken, mit Azulejos verkleideten Türme. Bedeutend sind die Paläste der Stadt und die Kirche Santiago (1500, 1628 verändert) mit gotischem Retabel. EI Rocio: Kleine Ortschaft mit berühmter Wallfahrtskirche, an Pfingsten Ziel Tausender von Pilgern. Estepona: Urlaubsort mit noch recht ursprünglichem spanischen Leben (Fischauktionen, Obst- und Gemüsemärkte) und einer schönen Altstadt. Fuengirola: In den letzten Jahren stark gewachsener Badeort (schöner alter Ortskern) mit lebhaftem Fischerhafen. Prächtige Strandpromenade. Nahebei die Urbanisationen Carvajal u. Torreblanco. Granada: Dank seiner Lage am Fuße der schneebedeckten Sierra Nevada und dank der besonders reichen maurischen Baukunst vielleicht die sehenswerteste Stadt Spaniens. Von den Iberern gegründet, später römisch, gewannen 711 die Araber die Stadt, die nach dem Ende des Kalifats von Cördoba (1031) Metropole eines maurischen Königreiches wurde, das, obwohl seit 1246 den kastilischen Königen tributpflichtig, bis 1492 Bestand hatte. Heute ist Granada — u. a. Sitz eines Erzbischofs und einer Universität — Provinzhauptstadt. Die Nasriden errichteten im 14. und 15. Jh. hier ihre Residenz: die Alhambra. Der hinter schmucklosen Mauern aufgeführte Palast — geteilt in Mexuar (Rechtsprechung / Versammlungen), Diwan (königliche Amtsräume) und Harem — enthält glänzend ausgestattete Säle und Innenhöfe. Die wichtigsten sind der Gesandtensaal, der Saal der Könige und der Saal der bei
den Schwestern (Stalaktitengewölbe) sowie der Myrtenhof und der weltberühmte Löwenhof mit dem Brunnen der zwölf wasserspeienden Löwen aus schwarzem Marmor, der von einem grandiosen Arkaden- gang (124 Säulen) gesäumt ist. Neben der Alhambra ließ Karl V. (erste Pläne 1526 von Pedro Machuca) einen klassisch-strengen Palast errichten, der als Musterbeispiel der Renaissance gilt. Hier befinden sich das bedeutende Museo Nacional de Arte, das Hispana-Musulman und das Museo de Bellas Artes. Ebenfalls auf dem Burgberg findet man die Reste der Alcazaba, einer seit dem 9. Jh. bestehenden, im 13. Jh. neugestalteten Festung. Vom Torre de la Vela herrliche Aussicht. Abseits der eigentlichen Palaststadt entstand die Generalife (Gennat el Arif — Garten des Architekten) genannte Sommerresidenz mit stimmungsvollen Innenhöfen und schönen Gärten. — Bedeutende Bauwerke der Stadt sind die Kathedrale (begonnen 1523), bei der sich gotische mit Elementen des pla- tereskenStilsverbinden(präch- tige Westfassade und riesiger Innenraum, u. a. mit der von einer Kuppel bekrönten und Malaga: Bischöfliches Palais mit Apostelstatuen und Fresken geschmückten Capilla Mayor), die neben der Kirche liegende Capilla Real, Grabstätte der Katholischen Könige (1506-1517 in spätgotischem Stil errichtet, mit reichverzierten Sarkophagen, dem berühmten Passionstriptychon von Dieric Bouts und dem Hochaltar von Felipe Vigarni). Ferner das Kartäuserkloster (Cartuja) mit barocker Kirche und Sakristei in spanischem Barock, die freskengeschmückte Kirche San Jerönimo und die Paläste Casa de los Tiros (heute Volkskundemuseum) und Casa de Castril. Einen Besuch wert sind das Stadtviertel Albaicin, das sich seinen maurischen Charakter fast vollständig bewahrt hat, und (weniger) auf Sacromonte die Höhlenwohnungen der Zigeuner.

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