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Baeza: Die einst reiche Handelsstadt, zeitweise Sitz eines taifischen Königs, wurde 1227 als erste Andalusiens endgültig von den Christen zurückerobert und danach Sitz eines Bischofs und einer Universität (16.-19. Jh.). Bemerkenswert sind prächtige Bürgerhäuser. brunnengeschmückte Plätze die großartige Kathedrale, der reichdekorierte Palacio de Jabalquinto, die mit zweistökkigen Arkaden versehene Getreidehalle, die Kirche San Andres (1500-1520, gotische Malereien) und der gotische Palacio Montemar. Barbate de Franco: Bedeutender Fischerort (Thunfischfang) nahe Kap Trafalgar. Schöner freier Sandstrand. Cadiz: Von den Phöniziern gegründet, als Auguste Julia Urbs Gaditana bedeutender Handelsplatz der Römer und nach Versanden des Guadalquivirs Zentrum des Verkehrs zwischen der Alten und Neuen Welt, wurde die Stadt dreimal durch die Engländer (1587/ 1596/1801) beschossen, geplündert und niedergebrannt. Heute ist Cädiz eine wichtige Industriestadt (Schiffbau, Konserven, Salz aus San Fernando). Vielbesucht wegen seines schönen Stadtbilds. Herausragende Bauwerke sind die Neue Kathedrale (1722 begonnen, erst 1838 vollendet) mit dem vor allem an Monstranzen reichen Kirchenschatz und dem Grabmal des Komponisten Manuel de Falle, die Kapelle San Felipe Neri (mit Murillo-Altarbild), die Kirche San Agustin (Kruzifix von Montafies). Beachtung verdienen das Museo Archeolögico y de Bellas Artes und das Museo Histörico, u. a. mit einem Stadtmodell (18. Jh.) aus Elfenbein u. Mahagoni. Carmora,. Landstadt in der fruchtbaren Guadalquivir-Ebene römischen Ursprungs mit maurisch geprägtem Ortsbild. Nahebei eine römische Nekropole mit über 800, oft weitläufigen Grabstätten, von denen rund 250 freigelegt sind. Ghiclana de la Frontera: Beliebter Kurort (Bittersalzquellen) mit altem Stadtkern und malerischem Zigeunerviertel. Wenige Kilometer entfernt der Fischerhafen der Stadt, Sancti Petri. Davor eine Insel mit römischen Tempelresten. Conil: Ruhiger Fischerort mit weiten Sandstränden und einer für Unterwassersport geeigneten Felsküste. Cordoba: Am Guadalquivir in einer fruchtbaren Ebene gelegen, ist Cördoba eine der reizvollsten und geschichtsträchtigsten Städte Spaniens. Im 7. oder 8. Jh. v. Chr. gegründet, war der Ort zunächst Hauptstadt der römischen Provinz Hispania Ulterior, später der davon abgetrennten kleineren Provinz Baetica und in frühchristlicher Zeit Bischofssitz. Ihre Glanzzeit erlebte die Stadt unter maurischer Herrschaft (711-1236). Sie wurde Hauptstadt eines Kalifats (zeitweise 800 000 Einwohner) und das Zentrum von Kunst und Wissenschaft. Nach der christlichen Rückeroberung durch Ferdinand III., den Heiligen, verlor die Stadt an politischer Bedeutung. Heute ist sie eine lebhafte Provinzstadt, bekannt durch traditionsreiches Handwerk (Filigranschmuck, mit Gold und Silber eingelegte Lederwaren), vor allem jedoch berühmt durch ihre Bauwerke. Besonders hervorzuheben sind: die Mezquita, die einstige Hauptmoschee der Stadt und eine der größten des Islam, mit 856 Jaspis-. Porphyr- und Marmorsäulen. Kunstwerke ersten Ranges sind der Mihrab und seine Vorhalle. Der im 16. Jh. eingefügte christliche Kirchenraum besitzt ein prächtiges Chorgestühl.— Alcäzar (Nuevo) de los Reyes Cristianos, das ehem. Königsschloß mit Bauteilen aus maurischer Zeit aus dem 13./14. Jh. (Museum), umgeben von prachtvollen Gärten. —Torre de la Calahorra, um 1100 errichteter Festungsturm (jetzt Historisches Stadtmuseum). — Die Puente Romano, eine Brücke mit 16 maurischen Bogen auf römischen Pfeilern. Sehenswert sind außerdem die Juderia, das labyrinthische ehemalige Judenviertel, die Plätze mit Standbildern und Brunnen, der Colegio de la Merced, die Kirche Santa Maria, das Archäologische Museum im Palacio de los Paaz de Quintano, das Städtische Museum (Kunsthandwerk) und das Museo de Bellas Artes mit seiner glanzvollen Gemäldesammlung. Etwas außerhalb der Stadt: Medina Azzahara, die nur noch fragmentarisch (936 erbaut, 1013 zerstört) erhaltene Sommerresidenz Abd ar-Rahmans III., die restauriert wird.

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