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Carmargue – Wassergetiere und Vögel

Mittwoch, 7. Juli 2010 2:25

Auch das andere Wassergetier, vor allem die Reiher, kam uns scheu vor, weit scheuer als die Wattvögel unserer Nordseeküste, die Flamingos aber, mehrere Tausend, genug, eine zarte, pastellene Fleischfarbe über die Erde zu ziehen, waren verschwunden. Und dabei sind sie eine Kuriosität, derengleichen es weder im Mittelmeer noch im Orient noch in den Schotts Nordafrikas gibt — man muß, wenn man den nächsten Massenstandort aufsuchen will, sich bis an die Kaspische See begeben.
Wir nahmen in Hugos Auto den Weg nach Salin-deGiraud. Rechts jenseits eines Grabens ein nie gesehenes Feld, frischgrüne, fußhohe, im Wasser stehende Halme, dicke, fruchtstrotzende Ähren, Reis, der wie kein anderes Getreide den Eindruck üppigen Spendens macht. Dem Reis als dem Erdroßler der wilden Camargue gilt der Haß des Reservat-Leiters, des Professors Tallon, der uns mit manchen Ratschlägen auf die Fahrt geschickt hatte, eines leidenschaftlichen Botanikers, der, wie es schien, von allen Vernichtungen des zweiten Weltkrieges die der Berliner Hieracium-Sammlung am meistenbedauerte — das Habichtskraut ist die in ihrer Artengliederung schwierigste Gattung unserer Breiten, das große systematische Problem der Botanik, und es sieht so aus, als sei mit dem Untergang des Berliner Herbars jede Chance geschwunden, diesen Wirrwarr zu ordnen. Ich konnte mit dem Professor fühlen — habe ich doch auch einst mit der Verblendung des Anfängers mich am Habichtskraut versucht und dieses hybride Unternehmen erst aufgegeben, als ich entdeckte, daß fast keine Pflanze der andern glich, jede also als eigene Art geführt werden mußte.
Eine Siedlung, Baumkulissen, dann auf der rechten Seite der Spiegel des Atang Vaccars, der größten Camargue-Lagune, und am Ufer einige kniehohe, sparrige, violett blühende Pflanzen, in denen ich Statice zu erkennen glaubte — ich empfand den köstlichen Schlag, das botanische Fest, wenn man im Neuen das Alte, im Unbekannten das Vertraute entdeckt. Mit dem Wiederstoß, einem artenreichenGrasnelkengewächs, das sich erst unter dem Himmel der Kanaren wohlig in den Reichtum seiner Anlagen hineinreckt, hatte ich in den Gärten Teneriffas Freundschaft geschlossen, und nun sah ich ihn hier, ich sah einen etwas abgestiegenen Verwandten, aber immerhin noch jemand, den man als Verwandten anerkennen konnte. Ich ließ halten und eilte auf das Sträuchlein zu, wurde aber von hinten angerufen: ein zufällig vorbeiradelnder Wärter rief mir zu, das Land sei Privatbesitz. Wir waren noch außerhalb des Naturschutzgebietes, und nun sah ich auch ein Schild, das verbot, das Grundstück zu betreten. In dieser ungeheuren Einöde durfte man sich also weniger bewegen als in einem Großstadtpark — aber ich hatte die Intensität des französischen Besitzgefühles schon an der Riviera kennengelernt, wo man über Meilen hinweg vom Strand abgeschnitten wird, wo Vorgebirge und Buchten privatisiert sind, und wo man mitten in der Macchia auf Schilder trifft: „Passage interdit. Chien mechant.”

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Die Camargue

Dienstag, 25. Mai 2010 17:33

Die Camargue, Delta der Rhöne, als „große” Camargue eingefaßt vom großen und kleinen Mündungsarm des Stromes, als „kleine” Camargue sich jenseits dieses westlich bei Aigues-Mortes erstreckend, Brackwasser-Lagune, freier oder mit dürftig-struppigen Pflanzen besetzter Schlick, grünlich-graue oder violette Steppenwüste, die sich langsam und zäh ins Mittelmeer hinausschiebt und die seit vierhundert Jahren der See ein Dutzend Kilometer abgewonnen hat — diese Camargue gilt als eine der letzten europäischen Elementar-Landschaften, erstaunlich darum, weil sie nicht in eisiger, menschenfeindlicher Höhe, sondern auf und manchmal auch etwas unter dem Normalniveau liegt, weil man sie nicht in schwer zugänglicher Ferne aufsuchen muß, sondern sie am Rande eines abendländischen Kern-Gaues findet, eines reichen, lebensvollen, geistigen Bezirkes, eben der Provence, und vor den Toren der Stadt Arles, die zu den zwölf mythisch stärksten, dichtesten Orten des Abendlandes gehört, einst nach Konstantinopel vor Rom, Trier und Ravenna die zweite Stadt des Imperium Romanum. Jedoch wird der elementare Charakter der Camargue in Frage gestellt, nicht sosehr vom Reisanbau, der zwar Jahr für Jahr von Norden her andrängend die Salzöde einengt, bisher aber noch nicht wesentlich die Weite der nicht unterworfenen Flächen hat versehren können, auch nicht vom Tourismus, obwohl das touristisch in die Zivilisation einbezogene Element kein Element mehr ist, und obwohl in der Tat der des Ursprungs begierige, der nach Unberührtem sich sehnende Europäer von heute in dichten Scharen in die Camargue einbricht. Ein Auto folgt dem anderen, man hat den Eindruck, daß mehr fremde um der Camargue und ihrer Flamingos als um der Architektur willen nach Arles kommen, und in Saintes-Maries-de-la-Mer, das durch Sandstrand und Badebetrieb schwer geschädigt wurde und außerdem noch durch einen Zigeuner-Folklore-Rummel Besucher anzulocken sich müht, kann man sogar Pferde der Camargue-Rasse mieten und, durch Glasschmalzwuchs und Pfützen reitend, sich als verwegener „Gardian”, als ein Cowboy der Camargue, vorkommen.
Gewiß stört der Betrieb, den die Reisebüros um die Camargue machen, und doch braucht man sich nur von den wenigen Pisten einige hundert Meter zu entfernen, wenn man im Wilden ankommen, wenn man sich dem Wilden aussetzen will. Dennoch ist die Camargue, so seltsam es zunächst klingen mag, keine Ur-Landschaft, sondern Werk des Menschen, sie ist nicht Morgenröte, sondernAbenddämmern, nicht Frische, sondern Verfall und damit fügt sie sich durchaus in das mächtige Ruinenwesen der Provence, als dessen Symbole man den Papst-Palast von Avignon, die weißen schweigenden Kalksteintrümmer der verlassenen Hugenottenstadt Les Baux, den Mauerring von Aigues-Mortes oder den römischen Triumphbogen von Orange betrachten kann. Die Provence, ein eigenständiges romanisches Kulturgebiet mit archaisch sonorer Sprache, hoher Dichtung, mächtiger Architektur, im Mittelalter als Arelat ein Teil des Deutschen Reiches, bestimmt, in der lateinischen Welt die geistige Führung zu übernehmen, wurde durch Paris ausgesogen wie auch Burgund oder Lothringen, sie wurde ihrer Besonderheit durch den Zentralismus der Isle-de-France beraubt.

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Wir Isländer – Zuerst die Kultur

Samstag, 15. Mai 2010 11:14

Verallgemeinerungen übergehen oft Nuancen, um die große Linie, die wichtige Kontur desto stärker hervorzuheben. Was im folgenden festgestellt wird, kennt viele Ausnahmen, trifft im allgemeinen jedoch zu; es beschreibt gemeinsame Charakteristika.
Ebenso wie Island ein Land starker Kontraste ist Feuer und Eis, miserable Straßen und luxuriöse Häuser sind die Isländer als Volk ein solcher Haufen von Widersprüchen, daß es den ausländischen Besucher oft aus der Fassung bringt. Diese Widersprüche wurzeln nicht nur in der Mischung keltischen und nordischen Blutes (einer Mischung, die den Isländer deutlich vom Skandinavier unterscheidet), sondern auch in der nationalen Geschichte, der natürlichen Umwelt und nicht zuletzt in der geographischen Lage des Landes unter dem Polarkreis.
So weit vom übrigen bewohnten Erdkreis entfernt, in einem Land voll rauher Umwelt, aktiver Vulkane und glitzernder Gletscher, einem Land der schrecklich langen, nur spärlich erhellten Winternächte und der nachtlosen Sommermonate, der tobenden See und der unpassierbaren Flüsse, mußten die Isländer einfach ein exzentrisches Wesen entwickeln. Denkt man daran, daß sie bis zur Jahrhundertwende praktisch unter mittelalterlichen Bedingungen lebten, in ungeheizten, kümmerlich erleuchteten Bauernhütten aus Torf, Naturstein und wenig Holz, ohne Kohle, ohne Karren, ohne Transportmittel außer dem immer brauchbaren Pferd, so hat man einen Begriff von der ungeheuren Umwälzung, die während des letzten Halbjahrhunderts, besonders aber seit dem Zweiten Weltkrieg stattgefunden hat.

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Ferien im Sattel

Dienstag, 11. Mai 2010 1:51

Wer statt Strand und Sonne mehr das Abenteuer sucht, dem bieten zwei andalusische Adelige einen Urlaub im Sattel ihrer Pferde: Don Alvaro de Domecq-Romero in Jerez de la Frontera und der Marques Antonio de Llomelini Tabarca in Alora. Beide besitzen Reitschulen und organisieren 14tägige Rundritte auf leichtrittigen hispano-arabischen Gebirgspferden. Übernachtet wird in guten Hotels oder kleinen Gasthöfen. Die Ritte von täglich zwei bis sechs Stunden mit gelegentlicher Rast in typischen Landgasthäusern machen abends angenehm müde, aber nicht kaputt.
Auskunft bei uns oder direkt unseren Partner in Spanien.

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Wieso kann man auf einem Pferd reiten?

Sonntag, 9. Mai 2010 23:43

Einem Pferd fällt das Tragen eines Menschen nicht so leicht, wie es für uns Zweibeiner aussieht. Der Körper des Tieres ist von Natur aus nämlich gar nicht für das Reiten geschaffen. Das verrät ein Blick auf das Knochengerüst des Pferdes: Der vermeintliche Tragebalken, die Wirbelsäule, verbindet wie ein Brückenteil die „Stützpfeiler? aus Vorder- und Hinterbeinen. Eine clevere Konstruktion — die allerdings auf Dauer nur das Eigengewicht des Tieres halten kann. Drückt eine zusätzliche Last von oben auf den Rücken, zieht sich der Rückenmuskel zusammen, um sie zu halten. Er ermüdet jedoch schnell, weshalb die Brücke schon nach kurzer Zeit durchhängt. Es sei denn, starke „Seile? gehen ihr einen Extra-Halt.
Ein Pferd besitzt solche Halteseile. Sie sind als Bänder und Muskelstränge in Kopf, Hals und Oberschenkeln angelegt. Das erste Band, der „Nackenstrang?, verläuft vorn Hinterkopf den Nacken hinunter bis zum Widerrist, einer Wölbung zwischen Halsansatz und Rücken. Dort schließt das Rückenband an. Gleichzeitig gehen seitlich vom Widerrist fächerförmig die Stränge der Nackenplatte ab.
All diese Bänder sind miteinander verbunden,was bei jeder Bewegung eine Kettenreaktion auslöst. Senkt das Pferd etwa den Kopf derart, dass, Nacken und Rücken eine Linie ergeben, wird die Halswirbelsäule gestreckt. Dadurch spannen sich der Nackenstrang und die Fächerstränge der Nackenplatte.
Sie übertragen ihre Zugkraft auf das Rückenband und richten ganz automatisch den Widerrist auf. Dessen Aufwärtsbewegung wiederum zieht die Rücken- und Lendenwirbel mit. Der gesamte Rücken hebt sich! Die Brücke wird sicher verspannt und hängt zudem so hoch, dass sich der Rückenmuskel frei bewegen und das Pferd ungebremst laufen kann. Soll diese Brückenkonstruktion nun auch noch das Gewicht des Reiters tragen, müssen diese Halteseile jedoch verstärkt werden. Das heißt, das Pferd muss seine Bänder und Muskeln trainieren. Ein solches Krafttraining gehört zur Grundausbildung eines jeden Jungtiers und beginnt oft lange, bevor es zum ersten Mal einen Sattel spürt. Vernachlässigt der Reiter diese Übungen, bilden sich die Bänder und Muskeln zurück. Die Seile verlieren an Dicke, die Brückenkonstruktion wird wackelig.
Dem Pferd bleibt dann nichts anderes, als die Last des Reiters mit seinem Knochengerüst zu wuchten. Ein Versuch, bei dem das Tier Schaden nimmt. Wer sein Pferd also nicht kaputtreiten möchte, muss ausreichend Zeit in das Training stecken und wissen, was er im Sattel tut.

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Flamencokleider auf dem Rücken des Pferdes

Mittwoch, 28. April 2010 10:00

Festzug in einem Dorf bei Sevilla

Festzug in einem Dorf bei Sevilla

Umzug in einem Dorf bei Sevilla. Flamencokleider zu Pferde. Tradionelle Flamencoröcke werden in Spanien nicht nur an Festtagen getragen. “Flamenco ist mehr”. Flamenco ist ein Lebensgefühl. Ferias sind der richtige Anlass um solche Flamenco Kleider zu tragen.

Flamenco eine einmalige Show & Flamenco ist ein einmaliges Erlebnis. Weiter ist Flamenco ein Lebensgefühl auch wenn der Gesang teilweise klingt wie der eines Esels.

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Roßhandel

Dienstag, 27. April 2010 1:31

Andalusischer Reitzaum

Andalusischer Reitzaum

El Habichuela, ein Zigeuner aus Almeria, wollte einem Stammesgenossen ein Pferd abkaufen. Während er mehrere Tiere beobachtete und genau abschätzte, kam das siebenjährige Söhnchen des Händlers gelaufen und begann zu greinen: „Papa, lieber Herzenspapa, unseren Apfelschimmel darfst du nicht hergeben.“ Diese herzzerreißende Szene bewog El Habichuela, den Apfelschimmel zu erwerben. Aber einige Tage später stand er wieder vor dem Haus des Roßtäuschers, der diesen Besuch wohl zu deuten wußte. „Verkauft ist verkauft“, sagte er. El Habichuela ließ ihn nicht weiterreden. „Unser Handel gilt“, beruhigte er den Verkäufer, „ich komme nur wegen des Buben. Den mußt du mir unbedingt leihen, bis ich den Apfelschimmel wie­der losgeschlagen habe.“

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Das baumlose Sattel-Konzept mit echter Wirbelsäulenfreiheit

Montag, 21. September 2009 21:54

Für vollendete Harmonie zwischen Pferd und Reiter entwickelte Deuber & Partner einen leichten, baumlose Sattel, der durch sein „modulares Sattel-System“ eine Vielzahl von Anpassungs- und Verstellmöglichkeiten und somit eine perfekte Anpassung an den Pferderücken bietet. Professionelle Reiter wie Nathalie Penquitt nutzen bereits die Vorteile von STARTREKK © :
Ø Klettbare Polsterkissen in verschiedenen Stärken und Ausführungen garantieren eine
individuelle Anpassung an den Pferderücken.
Ø Die Vorderzwiesel können mit wenigen Handgriffen einfach ausgetauscht werden
Ø die doppelte Bügelriemen- Aufhängung ermöglicht eine individuelle Einstellung für
jeden Geschmack
Ø Durch die Schnell-Verschraubung des Hinterzwiesel ist eine Verstellung der Sitzgröße
für den Reiter möglich
Ø Alle diese Einstellungsänderungen können Sie selbst vornehmen !

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Herzlich Willkommen beim Sattelblog powered by www.reitsportschulte.de

Dienstag, 1. April 2008 3:57

Bis unser blog started erreichen Sie uns hier www.reitsportschulte.de

  • Verkauf von Sätteln aller Art
  • Verkauf von sämtlichen Sattel Modellen der Firma Deuber und Partner
  • Verkauf von Sätteln der Firma Sommer
  • Verkauf von Sätteln der Firma Lemetex (Courbette)
  • Verkauf von Sätteln der Firma USG
  • Verkauf von Sätteln der Firma Western Import
  • Verkauf von Sätteln der Firma KenTaur
  • etc.

Beispiel -> Deuber Barocksättel mit verstellbarem Kammereisen
flexibler BarocksattelStartrekk EspaniolaStartrekk Nathalie Penquitt Deluxe

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